16. August
Grenzstein Nr. 32 Neuhaus a. Rwg./ Igelshieb wieder gefunden



Ansichten des Fundstückes vom 16.08.2026
Wenige Tage vor dem 16. August 2026 erhielt ich von einem Hausbesitzer aus Neuhaus a. Rwg. eine telefonische Mitteilung, dass er bei Aufräumungsarbeiten in seinem Garten einen Grenzstein gefunden hatte, bei dem es sich um einen Ländergrenzstein handeln könnte. Am 16. August besichtigte ich den Grenzstein am Anwesen des Hausbesitzers. Bei der Begutachtung stellte ich nach kurzer Zeit fest, dass es sich um den bisher als fehlend geltenden Grenzstein Nr. 32 aus der Ortslage handelt. Der Fundort war nicht identisch mit dem vermessenen Standort des Grenzsteines.
Nachfolgend die von mir rekonstruierte Geschichte des Grenzsteines:
Die aktuelle Nummer des Grenzsteines ist die Nummer 32
Die historische Nummer des Grenzsteines ist die Nummer 25
Der Grenzstein befindet sich auf der aktuellen Gemarkungsgrenze zwischen Neuhaus (ehemals Schwarzburg-Rudolstadt) und Igelshieb (ehemals Sachsen-Meiningen)
Die Koordinaten nach dem alten Gauß-Krüger-System sind: Ry 439.443,68, Hx 596.995,65, Nummerierungsbezirk: 439-596.1
Die Höhe über HN beträgt: 827m
Steinsatzjahr: 1794
SM: Sachsen-Meiningen
SR: Schwarzburg-Rudolstadt
Ersterfassung durch mich: 13.07.1999
Dabei festgestellter Befund:
Bei Stein 32 wurde eine exakte Standortbestimmung durchgeführt. Trotz umfangreicher Suche am Standort, konnten keine Hinweise auf den Verbleib des Grenzsteines gefunden werden. Der Standort konnte aber mit großer Genauigkeit anhand der Katasterunterlagen des Katasteramtes Neuhaus am Rennweg ermittelt werden. Der Steinsockel wurde ca. 30cm unter der Oberkante des Erdreiches gefunden. Es musste sich dabei um einen schlanken Stein gehandelt haben (0,28x0,15m).


Standortermittlung am 13.07.1999
Das damals von uns rekonstruierte Aussehen des Grenzsteines muss berichtigt werden: Historische Nummer 25 steht unter Hoheitsbezeichnung SM und nicht auf der SR-Seite, siehe Fotos oben über Fundstücke des Grenzsteines
Historische Nachweise und Erwähnungen:
(1) Grenzberichtigungskarte von 1794, hier mit der historischen Nummer 25 und dem Steinsatzjahr 1794.
(2) Grenzregulierungsprotokoll vom 31. Juli 1822, hier mit der historischen Nummer 25, der Grenzstein wird geringfügig in SM-Richtung versetzt.
(3) "Specialkarte" der Landesgrenze zwischen Sachsen-Meiningen und Schwarzburg-Rudolstadt von 1847, hier mit der aktuellen Nummer 32
(4) Fortschreibungsprotokoll des Katasteramtes Neuhaus am Rennweg vom 22.01.1901
(5) Neumessungsrisse und Folgerisse des Katasteramtes
(6) Grenzsteininventur von Elisabeth Streller, 1933, Stein vorhanden, hinter den Häusern
(7) Grenzsteininventur Werner Messing am 26.09.1964, u.a., Grenzstein fehlt
Hinweise bei Werner Messing
(8) Günther Weiß findet unter der Halde am Bahnhof 2 nicht näher bestimmte Grenzsteine, die er aber nicht zuordnen konnte, offenbar handelte es sich dabei bei einem Stein um den Stein 32. Das würde bedeuten, dass der Stein 32 im Verlauf der 70er- Jahre des 20. Jahrhunderts vom Bahnhof Neuhaus geborgen wurde und am aktuellen Fundort eingelagert wurde.
Hinweise bei Günther Weiß
In der weiteren Folge müsste mit dem Katasterbereich Saalfeld und der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Sonneberg abgeklärt werden, dass der Grenzstein saniert (Zusammenfügen Sockel und Oberteil) und wieder an seinen Standort gesetzt wird. Momentan ist der aufgefundene Steinkopf auf meinem privaten Anwesen in Föritztal eingelagert.
11. Juli
Sommerfest der Ortsgruppe Suhl des Rennsteigvereins bei der "Steinhorsthütte"



Bei schönem Wetter fand auf dem Steinhorst wie jedes Jahr auch 2026 das liebevoll gestaltete Sommerfest der Ortsgruppe Suhl des Rennsteigvereins statt. Das Fest und die Hütte haben sich in der Suhler Region bereits zu einem gern besuchten Ausflugsziel am Wochenende entwickelt. Die regelmäßigen Veranstaltungen tragen dazu bei, die Zusammengehörigkeit zu fördern und für die Sache des Vereins zu werben. Es ist nicht abwegig zu behaupten, dass nach einem Besuch der Steinhorsthütte schon mancher Gast den Weg in den Rennsteigverein gefunden hat.
Besonderer Dank gilt den vielen fleißigen Helfern um den Vereinsvorsitzenden der Ortsgruppe Suhl des Rennsteigvereins Ernst Haberland.
04. Juli
Gipfeltreffen: Schneekopf 2026
Am 04. Juli 2026 fand auf dem Schneekopf das 26. Gipfeltreffen des Thüringer Gebirgs- und Wandervereins e.V. statt. Das Treffen stand im Zeichen des 75. Jubiläums des Rennsteigliedes und des 100. Geburtstages von Herbert Roth.
Gleichzeitig fand der 8. Thüringer Waldgipfel der Waldsprecher statt.
Geführte Wanderungen, der Schneekopfgipfellauf, Live-Musik und tolle Mitmachangebote lockten bei wunderbarem Wetter zahlreiche Besucher an.
Es war eine gelungene Veranstaltung und eine gute Werbung für die Region des Thüringer Waldes.

An der Gedenkstätte für Herbert Roth am Borstenplatz gab es eine kleine Feierstunde


Wanderer der Prominentengruppe auf dem Weg zum Borstenplatz

Am Borstenplatz


Das Festgelände auf dem Schneekopfgipfel



Musikalischer Höhepunkt war der Auftritt von Stefanie Hertel und ihrer Country Rock Band "More Than Words"


30. Juni
Noch einmal: Windräder am Rennsteig oberhalb von Spechtsbrunn, die Katze ist aus dem Sack
Oberhalb von Spechtsbrunn soll nach dem Willen der Südwestthüringer Regionalplaner ein Windpark entstehen, der den Rennsteigverlauf unmittelbar tangieren wird. Siehe dazu auch den vorhergehenden Artikel.
1935 bereits sprach Berthold Brecht diese Worte, die man sich einmal verinnerlichen sollte, wenn es darum geht, krampfhaft nach Lösungen zu suchen, um eine verfahrene Energiepolitik wieder ins Lot zu bringen:
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
und schrien sich zu ihre Erfahrungen
Wie man schneller sägen konnte,
und fuhren mit Krachen in die Tiefe,
und die ihnen zusahen
schüttelten die Köpfe beim Sägen
und sägten weiter.
Folgende Stellungnahme zum Vorhaben haben wir verfasst:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit erhebe ich Einwendung gegen die geplante Ausweisung des Windvorranggebiets W-24 im 2. Entwurf des Sachlichen
Teilplans Windenergie Südwestthüringen und lehne diese aus den nachfolgend aufgeführten Gründen ab. Ich bitte um eine kurze
Eingangsbestätigung.
Das geplante Gebiet östlich von Ernstthal im Bereich "Hoher Schuss" liegt direkt am Rennsteig, einer der
Haupttourismusdestinationen des Freistaates Thüringen. Der Rennsteig steht als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz
und ist Bestandteil des Natuparkes Thüringer Wald.
- Der Rennsteig steht in seiner Sachgesamtheit unter Denkmalschutz. Das betrifft auch den Verlauf des Weges Rennsteig.
- Zerstörung des Denkmales Rennsteig durch Bebauung oder tangierende Baustelleneinrichtungen, wie Zufahrtsstraßen
- Massive Einschänkungen der ungehinderten Begehbarkeit des Fernwanderweges Rennsteig.
- Verlust des Charakters des historischen Fernwanderweges.
- Verhinderung der dringend gebotenen Wiederaufforstung von durch den Borkenkäferbefall verloren gegangener Waldflächen, wichtig für Klimaschutz.
- erhebliche Nachteile für die touristisch regionale Infrastruktur, speziell für den Wandertourismus.
- das Gebiet liegt vollumfänglich im Bereich des Naturparkes Thüringer Wald
Aus den genannten Gründen fordere ich:
Streichung des Vorranggebietes W-24 aus dem 2. Entwurf des Sachlichen Teilplanes Windenergie Südwestthüringen
Föritztal, 30.06.2026
Ulrich Rüger
Hauptwegewart Rennsteigverein 1896 e.V.
Bucher Straße 8a
96524 Föritztal
036764 72263
0160 96742915
20. Juni
Thüringer Wandertag in Bad Tabarz
Am 20. Juni 2026 fand in Bad Tabarz der 34. Thüringer Wandertag bei herrlichem Sommerwetter statt. Zahlreiche Wandervereine hatten sich auf dem Festplatz, dem Kurpark Winkelhof, eingefunden und nahmen an den angebotenen Wanderungen, deren längste bis hoch zum Großen Inselsberg verlief, teil.
Der nächste Thüringer Wandertag 2027 wird auf dem Dolmar bei Meiningen stattfinden.
Das Festgelände

Die Windparkgegner waren zwar geduldet, aber nicht gerne gesehen

auf unserer Wanderung begingen wir einen interessanten Rundweg mit zahlreichen Aussichten


am Sport- und Gesundheitsbad "Tabbs" führte unser Weg vorbei


das Bibliotheksgebäude des Kurortes

Naturparktor Bad Tabarz


Rennsteigverein 1896 e.V.
von links nach rechts: Christine Lieberknecht, Tilo Kummer, Minister für Umwelt, Energie, Naturschutz und
Forsten, Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg-Gotha, Frau Menges


Rennsteigverein OG Suhl auf der Bühne


13. Juni
Rennertreffen - 130 Jahre Rennsteigverein
Am 24. Mai 1896 wurde im damaligen Waldhaus "Weidmannsheil" zwischen Steinbach am Wald und Kleintettau der Rennsteigverein gegründet.
In diesem Jahr feiern wir also den 130. Geburtstag unseres Traditionsvereines. Die Ortsgruppe Suhl lud deshalb am 06. Juni in ihre Vereinshütte am Steinhorst ein, um diesen Jahrestag gebührend mit dem 25. Rennertreffen zu feiern.
Zahlreiche Vereinsmitglieder trafen sich an der Hütte, leider aber nicht von allen Ortsgruppen, ein Wermutstropfen, der leider nicht so richtig in unsere Vereinsgeschichte passt.
24. Mai 1896, Waldhaus "Weidmannsheil", Gründungsstätte des Rennsteigvereins

Die ersten Wanderer mit Wanderführer Christoph Bader treffen ein

im Festzelt am Steinhorst

unser Festbier

der Vereinsvorstand hat das Wort

die Festtorte


das Wimpelband zum Rennertreffen


abschließende Pflanzung einer Tanne
06. Juni
Reitsteinanstieg am Großen Inselsberg gesperrt
Aufgrund erheblicher Wegemängel wurde entschieden, die Reitsteine zu sperren. Eine entsprechende Umleitung ist am oberen und unteren Zugang ausgewiesen. Diese Umleitung erfolgt über den nördlich verlaufenden asphaltierten Fußweg.
Die Planung für eine Sanierung des Reitsteinanstieges ist in Arbeit. Die Sanierungsarbeiten sollen 2026 erfolgen. Aufgrund der schwierigen Geländesituation ist ein umfangreicher Technikeinsatz nicht realisierbar.
Von der Sperrung nicht betroffen ist der obere Aussichtspunkt. Er ist über den oberen Zugang vom Parkplatz aus erreichbar.
Eine Kontrolle führte ich am 06. Juni 2026 durch:



01. Juni bis 07. Juni
130 Jahre Rennsteigverein, Pfingstrunst - Bilder einer Runst
Bei jedem Spaziergang in der Natur erhält man weit mehr,
als man sucht.

John Muir, 1870 (Bild: Gemeinfrei)
Die Pfingstrunst des Rennsteigvereins stand unter dem Motto "130 Jahre Rennsteigverein".
Bedeutende Orte für die Geschichte des Vereins wurden gebührend erklärt, an bedeutende Persönlichkeiten wurde erinnert und deren Wirken für den Rennsteig gewürdigt.
An der Runst nahmen 18 Wanderfreunde teil:
(1) Ulrich Rüger, Wanderführer 15. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), 4. Runst (Thüringer Rennsteigverein Neustadt a.R), Altrenner "Markscheider"
(2) Sylvia Rüger, Markedenterin, 1 Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.)4. Runst (Thüringer Rennsteigverein Neustadt a.R), Altrennerin "Thüringer Madle"
(3) Walter Sittig, 7. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), Altrenner "Schwarzwaldsprinter"
(4) Oliver Barthel, 5. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), Altrenner "Alpenstürmer"
(5) Hubert Michalski, 14. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), Altrenner "Gleichklang"
(6) Norbert Nirsberger, 4. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), Altrenner "Mundharmonikus"
(7) Gabriele Lailach-Behrend, 5. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), Altrennerin "Schrittmacherein"
(8) Gudrun Hoffmann, 4. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), Altrennerin "Lichtetalperle"
(9) Guido Heuler, Jungrenner, erhielt den Rennernamen "Oberhofer"
(10) Christoph Bader, 2. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), Altrenner "Literat"
(11) Wolfgang Schleicher, 11. Runst (Rennsteigverein 1896e.V.), Altrenner "Pfadfinder"
(12) Michael Schleicher, Jungrenner, erhielt den Rennernamen "Ruhepol"
(13) Matthias Gernert, 15. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), Altrenner "Rübezahl"
(14) Fanny Schumacher, Jungrennerin, erhielt den Rennernamen "Alpenherz"
(15) Mario Baumbach, Jungrenner, erhielt den Rennernamen "Philanthrop"
(16) Silvio Stenzel, Jungrenner, erhielt den Rennernamen "Naturradler"
(17) Jeanette Peter, 2. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V.), Altrennerin "Piccolina"
(18) Willi Lehmann, 21. Runst (Rennsteigverein 1896 e.V., Altrenner "Druse"
15 Renner sind Mitglied im Rennsteigverein 1896 e.V., davon 11 Renner Ortsgruppe Suhl, 3 Renner Ortsgruppe Hainich-Rennstieg, 1 Renner Ortsgruppe Hörschel-Eisenach
1 Renner stellte den Antrag zur Aufnahme in den Rennsteigverein 1896 e.V.
Runstbegleitung:
Uwe Jungnickel, Blankenstein bis Neustadt a.R.
Detlef Wolf: Hohe Sonne bis Hörschel
Wir trafen uns am Vortag des Runstbeginnes in Steinbach am Wald zu einer vorbereitenden Sippung.
Tag 1, 01.06.2026: Blankenstein - Steinbach am Wald
28,8km, Laufzeit 10 Stunden, Wetter, anfänglich Regen, dann Wetterbesserung











Tag 2, 02.06.2026: Steinbach am Wald bis Limbach
29,6 km, Laufzeit 10,5 Stunden, sonnig bis bewölkt










Tag 3, 03.06.2026: Limbach bis Neustadt am Rennsteig
21,5 km, 9 Stunden Laufzeit, sonnig bis bewölkt













Tag 4, 04.06.2026: Neustadt am Rennsteig bis Oberhof
26,3 km, 10 Stunden Laufzeit, sonnig bis bewölkt









In der Natur ist nichts perfekt und alles ist perfekt.
Bäume können verkümmert sein, auf seltsame Weise gebogen
und sie sind trotzdem schön.
Alice Walker





5.Tag, 05.06.2026: Oberhof bis Spießberghaus
23,3 km, 10 Stunden Gehzeit, Wetter sonnig bis bewölkt













Tag 6, 06.06.2026: Spießberghaus bis Hohe Sonne
25,5 km, Gehzeit 10 Stunden, sonnig bis bewölkt

















Tag 7, 07.06.2026: Hohe Sonne bis Hörschel
14,3 km, Gehzeit 7 Stunden, Wetter sonnig bis bewölkt




















01. Juni
Dreiherrenstein "Hohe Tanne" restauriert
Anlässlich der Pfingstrunst des Rennsteigvereins kontrollierte ich den Standort des Dreiherrensteines "Hohe Tanne".
Nach seiner umfassenden Restaurierung wurde der Grenzstein wieder gesetzt.
Es ist zwar begrüßenswert, dass Grenzsteine restauriert werden, da es sich aber um gültige Grenzzeichen, hier auch noch Landesgrenzzeichen handelt, ist die Verfahrensweise bei der Entnahme des Steines zur Restaurierung (und wahrscheinlich auch bei der Wiedereinsetzung) mehr als fraglich und rechtlich nicht nachvollziehbar.
Hier einige aktuelle Bilder des Grenzsteines vom 01. Juni:

Ansicht von Süd

KB: Königreich Bayern, FR: Fürstentum Reuß

HSM: Herzogtum Sachsen Meiningen

Weisung auf dem Steinkopf

Fürstentum Reuß

Königreich Bayern

Herzogtum Sachsen Meiningen
15. April
Das Rennsteiglied von Herbert Roth und Karl Müller feiert seinen 75. Geburtstag
Es war am 15. April des Jahres 1951, als im Hirschbacher Gasthof "Zum Goldenen Hirsch" erstmalig das Rennsteiglied erklang. Die Ortsgruppe Suhl des Rennsteigvereins 1896 e.V. nahm das zum Anlass, dieses Jubiläum gebührend zu feiern. In den Morgenstunden des 15. April 2026 wurde am Borstenplatz, dort wo seit 1996 das Ehrenmal für den Musiker Herbert Roth steht, an die Leistungen des Sängers für die Thüringer Volksmusikszene erinnert.
Am Nachmittag fand an der Steinhorst-Hütte, der Vereinshütte der Suhler Ortsgruppe des Rennsteigvereins 1896 e.V., die offizielle Feier zum 75. Geburtstag des Rennsteigliedes statt.
Hirschbach Gasthof "Zum Goldenen Hirsch"
Das Rennsteiglied von Herbert Roth und Karl Müller (Bild: archiv-rueger)
Bild: archiv-rueger
An der Seite von Herbert Roth: Waltraut Schulz (Bild: archiv-rueger)
Waltraut Schulz bei der Eröffnung des Rennsteigmuseums in Neustadt a.R. am 29.04.2000

Manfred Zinner, ein langjähriger Mitstreiter von Herbert Roth, zum 65. Geburtstag des Rennsteigliedes 2016 im Rennsteigmuseum Neustadt a.R.

In den Morgenstunden des 15. April 2026 fand am Borstenplatz eine kleine Feierstunde zu Ehren des 75. Jubiläums des Rennsteigliedes statt. Dort wurden auch die Leistungen von Herbert Roth für die Thüringer Volksmusik gebührend gewürdigt.



Am Nachmittag fand dann in der Vereinshütte der Suhler Ortsgruppe des Rennsteigvereins, am Steinhorst, die offizielle Feierstunde für das Rennsteiglied statt.


Die eigens für den Geburtstag angefertigte Torte

reges Interesse der Medien

Der Suhler Oberbürgermeister schneidet die Torte an

Zum Abschluss der Veranstaltung wird noch symbolisch ein Apfelbaum gepflanzt

Das Singen des Rennsteigliedes wird als immaterielles Kulturerbe des Freistaates Thüringen anerkannt und mit einer entsprechenden Urkunde gewürdigt. Die Vorarbeit für diese respektvolle Auszeichnung wurde von den Vereinsmitgliedern des Rennsteigvereins 1896 e.V., Ortsgruppe Suhl geleistet.
Ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Rennsteigliedes ist die Absicht, das Lied ab dem Schuljahr 2026/27 als Lernstoff in den Musikunterricht der Thüringer Schulen aufzunehmen.
10. April
Windräder am Rennsteig
Die "Regionale Planungsgemeinschaft Südwestthüringen" plant unmittelbar am Rennsteig zwischen Ernstthal und Spechtsbrunn auf dem "Hohen Schuss" den Bau von Windrädern auf einer Fläche von 0,74km², was offensichtlich kein verspäteter Aprilscherz sein dürfte. Noch ist nichts Genaues bekannt. Die Katze aus dem Sack wird man wohl erst im Mai 2026 lassen. Bereits jetzt regt sich Widerstand aber auch Zustimmung.
Bei der geplanten Anlage dürften sich wirtschaftliche Interessen wieder einmal in den Vordergrund drängen.
Ich kann nur hoffen, dass sich der Rennsteig nicht wieder wirtschaftlichen Interessen unterordnen muss, die nicht nachvollziehbar sind. Bei der Lage des geplanten Vorranggebietes sind jetzt schon massive Eingriffe, zumindest während der Bauzeit, in den Verlauf des Rennsteiges absehbar. Ich möchte nur, dass man sich seitens der Politik und der Fachbehörden auf die eigenen einst erlassenen Verordnungen und Gesetze zum Erhalt des Höhenweges in Bezug auf Denkmalschutz, Naturschutz und Tourismusentwicklung besinnt und die richtigen Entscheidungen trifft.

mögliches Szenario am "Hohen Schuss" bei der Laubeshütte
06. April, Ostermontag
Aktionstag "Rennsteig erleben", Eröffnung Wanderparkplatz Hörschel
Am Ostermontag erfolgte in Hörschel die feierliche Übergabe des neu errichteten "Multifunktionsparkplatzes" im Zusammenhang mit einem Aktionstag "Rennsteig erleben".
Es war ein wirklicher Höhepunkt für Hörschel, mit einer echten Aufwertung der touristischen Infrastruktur des kleinen Ortes an der Werra.
Folgende Eckdaten sollen hier erwähnt werden:
- Gepflasterte Stellfläche für PKW's und Wohnmobile (44 PKW und 8 Wohnmobilstellplätze)
- Elektroladesäule (3 Ladestationen mit 6 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge)
- Abstellmöglichkeit für Fahrräder (mit Ladestation)
- Wohnmobilstellplätze mit Wasser- und Stromanschluss, Entsorgungsstation
- barrierefreie Sanitäranlagen im neu errichteten Holzgebäude
- Wertstoffcontainer
- Bootsanlegestelle
- Sitzbänke, Sitztreppen
- Infopavillon für Wander,- Rad- und Wasserwege
- Naturparktor
- neuer Fußweg vom Bahnhaltepunkt zum Parkplatz
Die Anlage kostete 2,15Mio. Euro. 75% stammen davon aus Fördermitteln der Thüringer Aufbaubank, 540.000€ betrug der Eigenanteil der Stadt Eisenach.
Gleichzeitig zur Eröffnung fand in der Region Eisenach der Aktionstag "Rennsteig erleben" statt, an dem zahlreiche, gut frequentierte Wanderungen rund um Eisenach und auf dem Rennsteig stattgefunden haben.







die Fotos wurden von Wanderfreund Stefan Linß bereitgestellt
Ehrenamtliche Arbeit in den Ortsgruppen
Der Frühling ist im Anmarsch. Die Ortsgruppen rüsten sich für pflegerische Arbeiten in ihrem Wirkungskreis. Es muss nicht immer der Rennsteig sein, der von den Ortsgruppen betreut wird. Auch viele Wege und Sehenswürdigkeiten links und rechts vom Rennsteig bedürfen einer regelmäßigen Pflege. Es sind zum Teil Wege und Einrichtungen, an deren Anlegung Mitglieder des Rennsteigvereins maßgebend beteiligt waren.
Vielen Dank für die geleistete Arbeit.
Stellvertretend einige Bilder aus den Ortsgruppen rund um Eisenach:



Arbeitseinsatz am historischen Bergbauweg unterhalb des Rennsteiges durch Mitglieder der Ortsgruppe Stedtfeld des Rennsteigvereins am 08. März dieses Jahres.
Die Fotos wurden freundlicherweise von Ulrich Böckel zur Verfügung gestellt.



Arbeitseinsatz am 31.03.2026 durch Mitglieder der Ortsgruppe Hörschel-Eisenach an der Hochwaldgrotte bei der Hohen Sonne. Die Fotos wurden mir von Stefan Linß bereitgestellt.
Touristische Einrichtungen am Borstenplatz von Vandalen zerstört
Nach einem Bericht im Freien Wort, wurde im Januar die Schutzhütte am Borstenplatz von Vandalen verwüstet.
Nur wenige Meter neben der Hütte befindet sich der Gedenkstein für Herbert Roth, dessen 100. Geburtstag in diesem Jahr ansteht.
Nach Informationen von ThüringenForst wurden erste Maßnahmen ergriffen, die Beschädigungen an der Hütte zu beseitigen. Es ist nur schade, dass für Zeitgenossen, die nicht imstande sind, die Arbeit Anderer zu würdigen, Steuergelder ausgegeben werden müssen, um die Folgen ihrer blinden Zerstörungswut zu beseitigen. Schade, dass die Politik nicht in der Lage ist, solche Auswüchse zu verhindern. Auch ein Zeichen dafür, wie krank unsere Gesellschaft ist - und alle schauen zu. Man sollte nicht nur die zur Verantwortung ziehen, die solche Schäden verursachen, sondern auch diejenigen, die solche Auswüchse geistiger Minderbemittlung zulassen.
10. Januar
Neueröffnung Hohe Sonne
Trotz schlechter Wetterbedingungen wurde am 10. Januar um 17.30 Uhr das neue "Waldhotel Hohe Sonne" nach sehr langer Bauzeit wieder eröffnet.
Das Restaurant ist von 11.30 bis 21.30 Uhr geöffnet. Montags ist Ruhetag.
Betrieben wird das Hotel von der Sonnenhof Eisenach GmbH & Co. KG. Die KG ist ein Unternehmen der Rebo-Consult-Unternehmensgruppe mit Sitz in Unterbreizbach.
Hoteldirektor ist Felix Bodes. Manfred Probst ist der Chefkoch.
Waldhotel & Restaurant Hohe Sonne
Hohe Sonne 1
99817 Eisenach
03691 248320
https:/www.hohe-sonne.de

09. Januar
Neue Einkehr in Limbach
Ganz im bayerischen Flair eröffnte am 09. Januar 2026 das "Speicher's Platzl" in Limbach.
Das Gebäude der ehemaligen Tourist- Information und des späteren Eiscafes erhielt somit eine neue Bestimmung. Betrieben wird die Gaststätte von Martina Speicher und ihrem Mann Tom. Platz ist für 35 Personen.
Die Öffnungszeiten:
An Feiertagen und Samstag von 14 bis 21 Uhr, am Sonntag von 11.30 Uhr bis mindestens 18 Uhr.
Speicher's Platzl
Martina und Tom Speicher
Scheibener Straße 2
98749 Steinheid
0176 56733223

Parkplatz Hörschel kurz vor der Fertigstellung
Der Umbau des Parkplatzes in Hörschel geht zügig voran. Wir gehen davon aus, dass nach einer Winterpause die Arbeiten im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden und der Platz der Öffentlichkeit übergeben wird. Es wird ein moderner Parkplatz, der zahlreiche touristische Interessen bedienen wird.
Neben der Möglichkeiten Fahrzeuge zu parken, wurde auch an Parkmöglichkeiten für Camper gedacht. Für den Ausgangs- oder Endpunkt zahlreicher touristischer Interessen, wie Wandern, Radtourismus und Wassersport wird auf dem Parkplatz in Hörschel zukünftig sicher keine Langeweile aufkommen. Er ist eine echte Bereicherung für die Region.
Die Straßensperrung in Richtung Eisenach wurde wieder aufgehoben. Die Straße ist in beide Richtungen befahrbar.
Die folgenden Bilder wurden mir freundlicherweise von Christel Bindel zur Verfügung gestellt.
Sie stammen von oben nach unten aus dem Zeitraum Oktober 2025 bis Januar 2026.





